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Appreciative Inquiry - oder wertschätzende Unternehmensentwicklung:

Dieser Ansatz macht nicht das Defizit zum Arbeitsinhalt im Veränderungsprozess, sondern rückt die Ressourcen einer Organisation (oder Gruppe) in den Mittelpunkt und arbeitet mit einer lösungsorientierten Haltung.

Die zugrunde liegende Annahme beim AI ist, dass in der Vergangenheit jeder Gruppe oder Organisation etwas Gutes bzw. Erfolgreiches war, das nur wieder entdeckt werden muss. Die Teilnehmer forschen nach positiven Erfahrungen, die als Potential für die Zukunft genutzt werden können.
Die Auseinandersetzung mit erzielten Erfolgen und positiven Erlebnissen setzt Energien frei und öffnet den Blick auf zukünftige Möglichkeiten.
AI beginnt und endet damit, das wertzuschätzen, was Organisationen lebendig macht. Anhand von 4 Phasen werden Gespräche oder auch Großgruppenprozesse strukturiert:

1. Discovery - Erfolg entdecken und verstehen

Das Gute oder der Erfolg der Vergangenheit, kann durch Sammeln von Anekdoten oder Erfolgsgeschichten, durch Interviews anhand eines Interviewleitfadens wieder entdeckt, verstanden und wertgeschätzt werden.

2. Dream - Entwickeln der Zukunft

Visionen entwickeln über das, was (wieder) sein kann. Was funktioniert in unserer Organisation, an unserem Management, Produkten und Plänen? Was wäre möglich, wenn…?

3. Design - Gestalten der Zukunft

Diskutieren und sprechen über das, was sein sollte. Die zuvor entwickelten Visionen konkreter ausgestalten und in kleinen Schritten bereits auf die Unternehmenssituation zuordnen.

4. Destiny - Zukunftsbild umsetzen und verwirklichen

Aktionspläne erarbeiten: Wer macht was bis wann (im Sinne von klassischer Umsetzung bzw. Projektmanagement)? Was kann man dafür tun, um den Zukunftstraum zu verwirklichen?

AI zielt konsequent darauf ab, das bewusst zu machen, was vorbildlich und inspirierend ist, und sich daran zu orientieren.